![]() |
|||||||||||||
|
|||||||||||||
Aus der Geschichte der Narrenzunft Dettingen 1990 e.V.
Mit der Gründung der Narrenzunft fand, wie andernorts auch, ein Wandel im Ablauf der dörflichen Fasnet statt; erstmals entstand auch in Dettingen eine organisierte Fasnet. Nachdem die Aktiven des Vereins 1991 aufgrund des Golfkrieges in ihrem Tun noch ausgebremst wurden, zeigten sie sich doch erstmals im folgenden Jahr bei einem Umzug in Dettingen. Außerdem wurden das Maskenabstauben am Dreikönigstag, die Schülerbefreiung und Rathausstürmung am schmotzigen Donnerstag sowie die Narrentaufe am Fasnetsdienstag in den Ablauf der Fasnet integriert.
Die Narrenzunft Dettingen tritt aber nicht nur zur Fasnetszeit in Erscheinung. Schon im ersten Jahr ihres Bestehens veranstaltete sie am 1. Mai das Maifest und am Ende der Sommerferien das sogenannte Waldfest. Beide Feste haben sich zwischenzeitlich etabliert und sind aus dem Dettinger Kulturkalender nicht mehr weg zu denken.
Ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte war der Bau des Zunfthauses im Jahre 1999. Mit einem Einsatz von 2.500 Stunden hatten die Mitglieder des Vereins in kürzester Zeit einen langgehegten Wunsch des Vereins erfüllt.
Die Narrenzunft Dettingen die von einer Hand voll Dettingerinnen und Dettingern gegründet wurde, hat zwischenzeitlich auch innerhalb des Vereins ihre Strukturen gebildet. Dies war, besonders im Hinblick auf die kontinuierlich wachsenden Zahl an aktiven Mitgliedern, auch nötig. Nachdem man bei Vereinsgründung mit der Gruppe der Rammertweible angefangen hatte, kann man zwischenzeitlich zwei weitere Gruppen als festen Bestandteil des Vereins nennen. Seit der Fasnet 1998 werden die Hästräger durch die Lumpenkapelle „Nia-Net“ verstärkt. Obwohl diese Gruppierung erst 1999 ihren Einstand feiern sollte konnte sie sich aufgrund ihres überraschenden Zulaufs schon an der Fasnet 1998 bei einigen Auftritten gekonnt in Szene setzen. Sie zählt derzeit über 26 Musikerinnen und Musiker die, unter der Leitung von Josef Wiest, mit großem Engagement für den richtigen Ton sorgen. Aufgrund der großen Interessenten an einer aktiven Mitgliedschaft wurde zur Fasnetssaison 1999 eine weitere Figur eingeführt. Anlehnend an einen Dettinger Necknamen wurde der Hôb geschaffen. Eine Gruppe die nicht bei den Umzügen sondern bei den Abendveranstaltungen in Erscheinung tritt, sind die Showtanzgruppen der Zunft. Im Jahr 1997 ins Leben gerufen um für die Jugendlichen des Vereins eine Attraktion zu bieten, haben die Gruppen mittlerweile eine Qualität erreicht die den Gruppen selbst, vor allem aber dem Verein ein enormes Ansehen eingebracht haben. Derzeit hat die Zunft drei Showtanzgruppen bei den Mädchen bzw. Frauen und mit den Dirty Dancern eine Männergruppe. Die Showtanzgruppen sind neben der Lumpenkapelle die besten Botschafter der Narrenzunft Dettingen. Die Narrenzunft Dettingen hat seit ihrer Gründung insgesamt einen regen Zulauf erfahren. Nachdem bei der Gründung mit 19 aktiven Mitgliedern gestartet wurde, zählt sie heute weit über 300 Mitglieder von denen ca. 160 als Hästräger bzw. Musiker fungieren.
|
|||||||||||||