Schwäbisch-alemannische Narren auf dem Karneval der Kulturen in Berlin

Zum fünften Mal durfte die Narrenzunft Dettingen 1990 e. V. beim Karneval der Kulturen in Berlin teilnehmen. Am Freitag, 18.05. haben wir unseren Biorhythmus gestört, um uns mitten in der Nacht ins fast 700km entfernte Berlin aufzumachen. Nach einigen Pausen und 11 Stunden Busfahrt haben wir unser Ziel erreicht.

...Und das frühe Weckerstellen hat sich gelohnt!

Am Freitagabend haben sich einige Damen der Faszination "The One" im Friedrichstadt-Palast hingegeben, andere Mitglieder der Narrenzunft haben sich in die Unterwelt Berlins begeben und zum Glück wieder zurückgefunden. Andere wiederum haben nach einer Stärkung und leckeren Cocktails die Hotel-eigene Dachterrasse und den Ausblick auf den Berliner Fernsehturm genossen.

Am Samstag ging es in drei Gruppen zur Hotrod Tour. Mit einer Art Gokart haben wir die Straßen Berlins unsicher gemacht (natürlich nicht im wörtlichen Sinne, die Straßenverkehrsordnung wurde stets eingehalten) und haben uns die Sehenswürdigkeiten Berlins aus einer anderen Sicht angeschaut. Hierbei wurden wir selbst zur Sehenswürdigkeit, denn die Passanten haben die Fotos und Handys gezückt und viele Aufnahmen von uns gemacht. Ausnahmslos hatten alle, die an der Hotrod Tour teilgenommen haben, extrem viel Spaß beim Seifenkistenfahren 2.0. Wir können nur empfehlen.

Es ist schon fast zur Tradition geworden, dass wir am Samstagabend das Straßenfest in Kreuzberg besuchen, das Rund um den Blücherplatz stattfindet. Man kann sich das Fest wie eine Art Neckarfest in Rottenburg vorstellen; nur sehr viel größer. Hier haben wir einen schönen Abend bei Reggae-Musik, gutem Essen (es gibt hier eine große Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten) und schmackhaften Cocktails verbracht.

Am Sonntag nach der Frühstücksstärkung haben wir uns um 10h vor dem Hotel zum obligatorischen Gruppenfoto getroffen und im Anschluss auf den Weg zur Aufstellung gemacht. Der Karneval der Kulturen bietet eine bunte Vielfalt an Umzugsgruppen und Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen, die verschiedene Motive und Impulse zeigen. So tanzte vor uns die Kreissparkasse und hinter uns eine Gruppe, die ein altes antikisches Straßenfest musikalisch und tänzerisch darstellte.

Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit allen Untergruppen vertreten: Das Rammertweible und das Rammertmale, der Hôb und die Höllstein Hexe waren am Start. Unsere NiaNet war leider nicht dabei, dennoch haben sie uns musikalisch beim Umzug begleitet. Nach über fünf Kilometern und drei Stunden Dettinger Narrenmarsch sind wir am Umzugsziel angekommen. Dank einer Aufnahme und einer Musikbox, die wir auf unserem Bollerwagen zogen, konnten wir den Zuschauern unsere von uns so geliebte schwäbisch-alemannische Fasnet mit musikalischer Untermalung näherbringen. Der Umzug war toll, die Zuschauer haben uns sehr nett empfangen (und uns sogar Essen und Trinken angeboten) und auch mit uns gefeiert. Fazit: Uns hat's gefallen und den Berlinern und anderen Zuschauern ihrer Reaktion nach auch.

Nachdem wir das Wochenende gemütlich beim Essen ausklingen lassen haben, machten wir uns am Montag wieder auf den Rückweg.

Es war ein tolles Wochende, sonnig, vielfältig und erlebnisvoll. Vielen Dank an unser Orgateam und an alle, die dabei waren und diese super Zeit ermöglicht haben.

Rebecca Werder, Zunftmeisterin

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