Interessantes zur Dettinger Fasnet

Der Begriff Fasnet an sich war in Dettingen schon im 16. Jahrhundert bekannt. Ob und in welcher Form Fasnet damals begangen wurde kann heute leider nicht mehr festgestellt werden. Ein erster schriftlicher Nachweis davon, dass Fasnet in Dettingen aktiv erlebt und gefeiert wurde, findet sich in einer Dorfchronik von Ignaz Preyer aus dem Jahre 1876. Fasnet spielte sich damals vor allem in den Wirtshäusern ab, in denen gespielt, getrunken und gefeiert wurde.

Um 1900 kam die Dettinger Fasnet auch als Fleckenfasnet zum Vorschein. Dazu verkleideten sich die Kinder des Dorfes unter einem Kartoffel- oder Getreidesack und zogen lärmend und schreiend durch das Dorf um die Bewohner zu erschrecken und den Winter zu vertreiben. Diese Art von Fasnet hielt sich bis in die späten siebziger Jahre dieses Jahrhunderts und viele heutige Aktive der Narrenzunft nahmen noch aktiv daran teil.

Eine neue Art der Fasnet kam im Ort Mitte der fünfziger Jahre auf. Seit dieser Zeit organisierte der TSV Dettingen jährlich einen Umzug bei dem vor allem die Schandtaten von Mitbürgern sowie ortspolitische Entscheidungen beurteilt und an den Pranger gestellt wurden. Aufwändige Saalfasneten wurden auf die Beine gestellt, die vor allem durch ihr Programm und die abschließende Fasnetspredigt weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt wurden.

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